Unterstützung
Wir werden von verschiedenen Institutionen unterstützt, z.B. durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten, Hardware oder Assistenz.
Liebe Unterstützende, wir bedanken uns sehr für Ihren wichtigen Beitrag, der unsere Arbeit erst möglich macht!
Mein Name ist Sonja Steinbach, ich arbeite beim PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein als Referentin für Sozialpsychiatrie, Sucht, Aidshilfen und Partizipation und begleite die AGH fast von Anfang an, also seit inzwischen über zehn Jahren.
Beruflich bin ich Diplom- Sozialpädagogin und habe viele Jahre als ambulante Betreuung (qualifizierte Assistenz) für Menschen mit psychischen Erkrankungen gearbeitet. Diese Erfahrungen und meine Zusatzausbildungen (z.B. als Trauma-Pädagogin und Therapeutin für DBT) kann ich gut für die Unterstützung der AGH nutzen.
Die AGH ist 2012 aus einer kleinen Gruppe von Nutzer*innen im Kieler Fenster entstanden, um sich – getreu dem Motto „Nichts über uns ohne uns“ – in die regionale Sozialpolitik einzumischen. Weil es so eine große Palette an Themen gab und die Protagonist*innen so engagiert und erfolgreich arbeiteten, wuchs die Gruppe schnell an und es wurde eine intensivere Begleitung nötig, die einer einzelnen Einrichtung nicht mehr möglich war.
Der PARITÄTISCHE SH fördert seit jeher die Partizipation und das Empowerment von Expert*innen in eigener Sache, daher konnte die AGH 2015 dort angeschlossen werden, seit 2018 dann als Verein und echtes Mitglied.
Thomas Bartels im Gespräch mit Sonja Steinbach
Die Förderung findet in Form von Räumen und Verpflegung, professioneller Begleitung, Fortbildung/Schulung, Krisenintervention und vielem mehr statt. Anfangs waren vor allem strukturgebende Hilfen – Büroorganisation, Protokollführung, Erstellen und Einhalten von Tagesordnung, Priorisierung von Themen usw. nötig. Natürlich war auch immer die Finanzierung der Vereinsarbeit ein großes Thema – alle Mitglieder machen die Arbeit ehrenamtlich, teilweise in Vollzeit.
Zusätzlich boten wir also regelmäßig Fortbildungen zu u.a. Sozialgesetzen, politischer Arbeit und Verwaltungshandeln an, je nach Bedarf und Anforderung. Wissen um Förderungsmöglichkeiten, Antragstellung, Projektmanagement und korrekte Buchführung gehören ebenfalls dazu.
Spätestens seit die AGH landesweit aktiv ist und auch zahlreiche Gremien auf Landesebene besetzt, ist vereinzelt Begleitung, sowie die Vor- und Nachbereitung der Treffen Teil meiner Arbeit.
Mein Selbstverständnis dabei ist grundsätzlich „minimalinvasiv“. Ich unterstütze, begleite und coache, wenn ich angefragt werde oder stelle meine Wahrnehmung und Erfahrung zur Verfügung, mehr nicht.
Dadurch haben einige Prozesse sicher länger gedauert, aber inzwischen ist eine Unterstützung bei diesen administrativen Dingen so gut wie gar nicht mehr nötig.
Die AGH ist für mich ein Best-Practice-Beispiel für echte Teilhabe. Ich kenne wenige Gremien, in denen die Zusammenarbeit, auch im Konfliktfall, so konstruktiv und zielorientiert ist.
Julia Pluskwa
Ich bin:
Julia Pluskwa, 49 Jahre alt, Sozialpädagogin in der ambulanten Wohnassistenz, ausgebildet und berufserfahren in psychiatrischen Arbeitsfeldern, lebenserfahren in psychiatrischen Behandlungssettings – finale Diagnose: adultes ADHS.
Bei der AGH:
Im Rahmen meiner Berufstätigkeit bei der Johannistal Soziale Dienstleistungen gGmbH in Schleswig unterstütze ich die Regionalgruppe SL-FL der AGH strukturell in ihrem Wirken.
Über die AGH:
Mich begeistert die AGH durch die Vielschichtigkeit ihrer politischen Arbeit: Aufklärungsarbeit, Netzwerkarbeit, Benennen von Schnittstellenproblematiken, Erarbeiten von kurativen und präventiven Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation betroffener Menschen, Mitgestaltung von Lösungen in Politik, auf Verbands- und Institutionsebene.
Mich begeistert die AGH durch die professionelle Arbeit von Menschen mit Fachexpertise in eigener Angelegenheit.